Uni jena word herunterladen

Wer seine Dissertation an der Medizinischen Fakultät der Universität Jena, verwendet für die Formatierung den jenamed Style( im Endnote Programm Ordner unter /Styles speichern). Eine Zusammenfassung aller Regelungen zur Gestaltung der Dissertation findet Sie hier. Wir sind offen für wissenschaftliche und nicht-akademische Beiträge im Zusammenhang mit den oben genannten Themen (z.B. Kurzvorträge, Forschungsvorschläge, Bericht über Feldarbeit oder Erfahrungen, Beobachtungen, Berichte von Aktivisten). Bitte senden Sie eine kurze Zusammenfassung des geplanten Beitrags (max. 350 Wörter) und einen Lebenslauf an tamar.khutsishvili (at) uni-jena.de; joseph.sparsbrod (at) uni-jena.de bis zum 31. Januar 2020. Alle Studierende und Mitarbeiter erhalten während der Laufzeit des Landesvertrages mit MS Office 365 ProPlus jeweils die neueste Version, der unten genannten Programme, lokal zum Download zur Verfügung gestellt, nach er sich erfolgreich für den Dienst registriert hat. Für Mitarbeiter und Studenten finden Sie den Download unter:www.tu-ilmenau.de/unirz/EndNote-X-4-0-2.4952.0.html (Die Seiten sind auf die IP-ilmenau.de/unirz/EndNote-X-4-0-2.4952.0.html.) 2. Auf der Suche nach Zugehörigkeit: In vielen postsozialistischen Gesellschaften sind Religion, Nationalismus und patriarchalische Strukturen auf dem Vormarsch (Omelicheva 2015).

Oft wird dieses Phänomen mit einer Ablehnung ”westlicher” Werte identifiziert. Dies erklärt jedoch nicht die Prävalenz, Mobilisierungskraft und Wirkung solcher Ideen auch in der ”westlichen Welt”. In Ost und West verbreiten Bewegungen ihre Botschaften digital und sind global vernetzt. Muslimische Pilger sowie folkloristische Gruppen und LGBTI-Aktivisten gestalten die jeweiligen Gemeinschaften um, indem sie Eingebettetkeit und Verbundenheit verhandeln. Die Samtene Revolution in Armenien, die ”Rave-Revolution” und die Anti-Putin-Proteste in Georgien, lokale Wahlkundgebungen in Russland oder ”Freitags für die Zukunft” Klimademonstrationen werden weithin als Jugendbewegungen wahrgenommen. Zweifellos hatten sie Auswirkungen auf die jeweiligen Regionen, wenn nicht auch auf globaler Ebene. Die Jugendlichen werden in einem ”kulturhistorischen Raum” ertessamlicht, der von Globalisierung und Digitalisierung geprägt war, aber gleichzeitig von Nationalismus und Autoritarismus, der auf den Trümmern postsozialistischer oder post-wohlfahrtsbasierter Gesellschaften aufgebaut war. Jugendliche engagieren sich in Subkulturen, nicht nur, um sich gegen Mainstream-Normen zu stellen, sondern auch, um ihre Position und ihre Rechte und Subjektpositionen zu beanspruchen. Sie nehmen an vielfältigen und oft widersprüchlichen Bewegungen in Bezug auf Ökologie, soziale Gerechtigkeit, LGBTI-Rechte, religiösen Fundamentalismus, Nationalismus, Rassismus usw. teil, die in verschiedenen performativen Handlungen wie politischem Aktivismus, Freiwilligenarbeit oder Lebensstilentscheidungen in Bezug auf Mode oder Musik zum Ausdruck kommen.

Eindeutig wird ihre Position durch ihre randale Lage, Marginalisierungen in Bezug auf Wissen und Kapitalflüsse sowie reproduzierte, verwurzelte und verinnerlichte Subalternitäten umrahmt. Der Workshop soll Einblicke in existenzsichernde Und Bewegungen junger Menschen an den Peripherien geben und eine bestehende Lücke in der Jugendbewegungsliteratur schließen, indem periphere Stimmen in den globalen akademischen Diskurs integriert werden. Wir bauen auf bestehenden kritischen Forschungsarbeiten zur Bildungs- und Jugendpolitik (Roudometof 2019, Hahn-Bleibtreu 2012), Subkulturen (D. Buckingham et al 2014) und neueren Untersuchungen ihrer Verbindungen zum ”globalen Zustand” (Cicchelli 2019) auf. Jugendbewegungen in ehemals sozialistischen Ländern wie Russland, Slowenien, Polen oder Bulgarien erregten Aufmerksamkeit (Juni 2015), insbesondere Subkulturen wie Punks (Zubak 2015, Brauer 2012), Rap (Oravcova 2016) und Hooligans (Perasovic 2008) oder Straßenbanden (Frederiksen 2013).

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